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Vor einiger Zeit begann der Geist
Gottes mich auf das Thema Entrückung aufmerksam zu machen. Ich hatte
schon viel über die Entrückung gelesen, und dieses Thema war mir
wohl bekannt. Trotzdem erlebte ich, dass wenn der Heilige Geist
etwas in uns bewegen will, ER uns oftmals immer wieder mit der Nase
darauf stupst.
Und so war es auch hier. Ich begann meinen HERRN zu fragen, wie ER
die Sache sähe, und ER begann mich zu lehren. Ja, ER ist ein
hervorragender Lehrmeister und als Er die Lektion beendet hatte, war
ich erstaunt, wie einfach es ist. Er zeigte mir das Prinzip der
„Drei-Einheit“
Doch zuerst erlebte ich eine Überraschung – so, hatte ich mir den
Anfang der Lektion nicht vorgestellt. Nun, Du wirst es gleich sehen,
wenn ich einfach das wiederhole, was ER mich gelehrt hat.
ER begann, indem Er mich auf die „Drei-Einheit“ Gottes aufmerksam
machte. Obwohl Er ein Gott ist, besteht ER aus drei Teilen.
Die Dreiteilung Gottes
Gott der Vater – ist über Allem. ER hat den höchsten Rang. Er
ist der allgewaltige, unendliche Schöpfer und Herrscher des ganzen
Universums.
Johannes
10, 29
Gott der Sohn – wurde vom
Vater gesandt. ER empfing vom Vater. Nur ein Höherer kann senden und
geben.
Lukas
10, 22 / Johannes 5, 36-37 / Johannes 14, 28
Gott der Geist – ist unter der
Befehlsgewalt des Vater und des Sohnes. ER nimmt dien untersten Rang
innerhalb der Gottheit ein.
Johannes
15, 26
Obwohl wir hier drei Fraktionen
wahrnehmen, ist es doch ein Gott!
Johannes
10, 30
Nun, mit dieser Erkenntnis hatte ich
keine Schwierigkeiten. Dies war mir bekannt, doch Gott fuhr unbeirrt
fort, indem ER mich zur nächsten Lektion führte.
Die Dreiteilung des Menschen
In der zweiten Lektion zeigte Er mir das Prinzip der „Drei-Einheit“
im Menschen. Wir wurden nach dem Bilde Gottes (ER war das Vorbild)
geschaffen, und weil Er aus einer „Drei-Einheit“ besteht, haben auch
wir eine.
Auch hier gibt es eine Rangreihenfolge. Wir müssen nur bedenken,
dass die ursprünglich von Gott geschaffene Reihenfolge nicht mehr
existiert. Durch die Entscheidung des Menschen, eher auf Satan als
auf Gott zu hören, starb der Geist. Er sollte, nach Gottes
ursprünglichem Design, den höchsten Platz einnehmen. Ich beschreibe
nun die Ordnung, die bei der Erschaffung des Menschen vorherrschte.
Der Geist des Menschen – sollte über Seele und Körper
herrschen. Der Geist ist der einzige Teil von uns, der Kontakt zu
Gott haben kann. Um ein Bild zu gebrauchen:
Der Geist ist wie unsere Augen. Wir können auch ohne unsere Augen
leben, aber die uns umgebende Realität können wir nicht mehr
wahrnehmen. Wir können fühlen, hören und riechen aber niemals können
wir das Licht sehen.
Obwohl wir spüren und fühlen, ist das Bild, was in uns entsteht
verzerrt – wir müssen sehen, um die ganze Realität in Wahrheit
erfassen zu können.
Als der Mensch sich auf die Versprechungen Satans einließ, starb
sein Geist In Gottes Augen sind wir nun tot. Er kann uns nicht mehr
erreichen – wie auch wir mit einem Toten nicht mehr kommunizieren
können.
Die Seele des Menschen – sollte sich dem Geist unterordnen.
Doch nun, als geistlich Tote, übernahm die Seele den Teil, den der
Geist hätte erfüllen sollen. Der Mensch wird nun von seinen Gefühlen
und seiner Denkfähigkeit geleitet.
Die Leib des Menschen – er nimmt den untersten Rang ein. Wenn
man den Leib von der Seele trennen könnte, würde uns nichts mehr von
wilden Tieren unterscheiden – archaische, tierähnliche Existenz
bliebe übrig.
Die Unordnung im geistlich toten Menschen ist so groß, dass es der
Seele des Menschen oftmals nicht gelingt, den Körper zu beherrschen.
In diesem Fall sind Menschen brutaler als Tiere geworden. Niemals
hat ein Tier solch unsagbare Grausamkeiten gegen seine eigene Rasse
begangen, wie der Mensch.
Auch dies war nicht viel Neues für mich, doch als Gott zum nächsten
Gebiet kam, wurde es langsam interessant, ich begann einen Plan in
dieser Lektion zu erkennen, und war gespannt darauf, was am Ende
herauskommen würde.
Die Dreiteilung Israels
Im dritten Beispiel kam Gott zu Israel. Auch Israel hatte eine
Dreiteilung und war doch ein Volk.
Die 11 Stämme Israels – waren der größte Teil Israels, das
normale Volk. Sie standen auf der untersten Stufe. Sie nahmen das
Land ein und hatten direkten Kontakt zu den täglichen
Angelegenheiten des menschlichen Lebens.
Der Stamm Levi – sie besaßen kein Land wie ihre Brüder. Sie
empfingen 48 Städte mit den umliegenden Weiden. Zum Leben empfingen
sie den Zehnten und einen Teil des Opfers. Ihre Aufgabe war es, im
Heiligtum zu dienen und Gottes Gesetz dem Volk zu lehren. Ihr
geistlicher Rang war, obwohl an Zahl geringer, höher.
4. Mose 35 /
Josua 21
Die Priester (Nachkommen
Aarons) – sie waren die kleinste Gruppe, die noch nicht mal Städte
besaßen. Ihr Erbteil, wie auch alle vom Stamm Levi, war der HERR.
Sie empfingen die ersten Früchte und das Opfer. Auf ihrer Stirn
trugen sie eine goldene Platte, die mit ihrer Bestimmung graviert
war: HEILIG DEM HERRN
Sie waren die kleinste Gruppe innerhalb Israels, aber ihre Aufgabe
war es, das Zwischenglied zwischen Gott und dem Volk zu sein. Ihr
Ruf war es, Gottes Volk in Wahrheit und Gerechtigkeit zu führen.
5. Mose 18, 2
/ 2. Mose 28, 36
Lasst uns dies einmal
anschauen:
Größe
Rang
Die
11 Stämme groß niedrig
(erwählt aus den Nationen
um heilig dem HERRN zu leben)
Levi kleiner
höher
(erwählt aus Israel dem
HERRN zu dienen)
Priester kleinste
höchste
(erwählt aus Levi)
Aber mit diesem Beispiel war Gott noch nicht am Ende. ER hatte noch
eines, was für unser Verständnis sehr wichtig ist.
Die Dreiteilung des Tempels
Auch der Bauplan des Tempels, den David von Gott bekam, hatte eine
Dreiteilung.
Der Vorhof – war der größte Teil des Tempels, ein Ort, den
jeder Israelit betreten durfte. Weil dieser Ort nicht so heilig
gehalten wurde, musste Jesus ihn, in heiligem Zorn, reinigen.
Matthäus
21,12-13
Das Heiligtum – diesen Ort
durften nur Leviten und Priester betreten. Um es klar zu sagen:
Du musstest als Levit geboren sein, um hier Eintritt zu haben.
(Diese Tatsache werden wir später noch brauchen)
Das Allerheiligste – hier stand die Bundeslade – ein Ort der
direkten Gegenwart Gottes. Es wurde gegenüber dem Heiligtum mit
einem langen Vorhang abgegrenzt. Dieser zerriss, beim Tod Jesu, von
oben nach unten.
Nur einmal im Jahr, am Versöhnungstag, war es dem Hohen Priester
erlaubt, diesen Ort zu betreten.
Hebräer
9, 1-7
Lasst uns auch diese Dreiteilung
einmal anschauen:
Größe Rang
Der
Vorhof groß heilig
(jeder Israelit durfte ihn
betreten)
Das
Heiligtum kleiner
heiliger
(für Leviten und Priester)
das
Allerheiligste am kleinsten am heiligsten
(der Ort göttlicher
Gegenwart)
Als Gott dieses Beispiel
beendet hatte, erkannte ich ein göttliches Prinzip:
Jeder Ausdruck des Charakters Gottes auf dieser Erde, trägt die
charakteristische Struktur SEINER selbst – eine dreigeteilte
Einheit!
Der Mensch –
geschaffen nach SEINEM Abbild
Israel – SEIN Volk, SEIN Eigentum aus allen Nationen
Der Tempel – der Ort SEINER Gegenwart
(Es lassen sich noch mehr
Beispiele finden, aber Gott benutzte nur diese drei. So gibt es auch
eine Dreiteilung im Himmel. Lies 2. Korinther 12, 2)
Dieser Tempel des Alten Testamentes steht nicht mehr. Jesus
versprach, den alten Tempel niederzureißen, und einen neuen zu
errichten – SEINEN Leib, die Gemeinde.
Johannes 2, 19
Dieser Tempel ist nicht aus
Steinen erbaut, sondern aus lebendigen Menschen, und hier kommt
jetzt die ausschlaggebende Schriftstelle aus dem Hebräerbrief:
Der neue Tempel ist ein
Abbild des alten Tempels!
Hebräer
9+10 / 2. Korinther 6, 16-18
Hat jetzt dieser neue Tempel,
die Gemeinde, die gleiche dreiteilige Struktur des alten?
Wir haben gelernt, dass alles, was Gott auf dieser Erde
repräsentiert, nach dem Prinzip der Dreieinheit gestaltet ist. Und
deswegen hat der heutige Tempel Gottes, die Gemeinde, die gleiche
Struktur wie der alte!
Wie können wir jetzt diese drei Teile im heutigen Tempel Gottes
(Gemeinde) definieren? Es muss einen Unterschied im inneren Leben
eines Gläubigen geben, der sich in drei Ebenen
darstellen lässt.
„Vorhof-Gläubige“ – diese sind durch Jesus – Jesus ist das
Tor, durch das wir gehen müssen, um ein Teil des neuen Tempels zu
werden – in den Tempel gekommen. Durch SEINEN Tod haben sie
freien Eintritt, und gehören nun zu Gottes Volk. Sie sind zu
Gottes Eigentum geworden, doch sie können nur den Vorhof betreten,
weil zum Betreten des Heiligtums, das Eintrittsrecht (Errettung)
nicht ausreicht - hierzu berechtigt uns nur das Geburtsrecht
(Wiedergeburt). Im Vorhof gibt es noch viel Vermischung und Handel mit der
alten Welt, die sie verlassen haben sollten. Sie sind errettet, aber noch
keine neue Schöpfung geworden.
„Heiligtum-Gläubige“ – diese sind mit dem Errettetsein allein
nicht zufrieden. Sie hungert und dürstet nach mehr. Sie erkennen
deutlich, die in Ihnen vorhandene Bosheit und sehnen sich nach
göttlicher Ordnung in ihren Leben. Sie sehnen sich nach einem Leben,
das Gottes ursprünglichem Plan entspricht. Nichts kann ihren Hunger
stillen – bis sie es gefunden haben.
Erinnern wir uns an die vorherige Aussage über das Heiligtum.
Niemand kann es betreten, es sei denn, er sei ein Levit (d.h. er ist
als Levit geboren worden).
Auch im neuen Tempel, darf nicht jeder das Heiligtum betreten, es
sei denn er ist durch Geburt dazu berechtigt.
Macht es jetzt „klick“ bei Dir? Geht es Dir jetzt wie mir, als Gott
mich zu diesem Punkt gebracht hatte?
Da kommt doch Nikodemus zu Jesus und fragt ihn, wie er in das Reich
Gottes (neuen Tempel) kommen könne.
Johannes
3
Jesus fragt ihn, ob er das nicht
wisse, er sei doch ein Gelehrter. Nun, ich muss gestehen, bis zu
diesem Tag der Schule Gottes, wusste ich darauf auch keine Antwort.
Aber durch diese Lektion Gottes dürfen wir die Antwort erkennen.
Man kann nicht einfach herein, man muss dazu geboren sein –
wiedergeboren sein! Du musst eine völlig neue Schöpfung – ein Levit
des Neuen Bundes - sein!
Als Nikodemus fragte, wie denn das geschehen könne, verweist ihn
Jesus auf den Wind – den Ruach Ha Kodesh, den heiligen Wind, den
Geist Gottes.
Ja, wir wollen gerne selbst etwas tun. So wie bei unserer Errettung,
uns taufen lassen – etwas, was wir leisten können. Aber Jesus sagt,
dass dies bei der Wiedergeburt nicht geht. Hier ist man wie ein
Blatt im Wind.
Aber es gibt untrügliche Anzeichen dafür, dass der Wind am wehen
ist: Hunger, Hunger nach mehr von Gott!
Gott wirkt das Wollen, und ER wird, zu SEINER Zeit, das Vollbringen
geben. (Philipper 2, 13)
Gott wird eine völlig neue Schöpfung schaffen – eine Schöpfung mit
einem lebendigen Geist, fähig SEINE Stimme zu hören und SEINEN
Willen zu erfüllen.
So wie es Gottes willkürliche Wahl war, Levi für den „Alten Dienst“
am Heiligtum zu erwählen, wird Er sich SEINE Gefäße für den „Neuen
Dienst“ wählen.
Römer 9,
16
„Allerheiligstes-Gäubige“
– dies sind die sehr selten zu findenden Jünger Jesu, die auch mit
der neuen Schöpfung in Jesus nicht zufrieden sind.
Als Jesus am Kreuz starb, zerriss der Vorhang im Tempel, es gibt
keine Behinderung mehr, der Weg ist frei zum Allerheiligsten, zum
Angesicht Gottes.
Aber nur wenige wagen es, sich dem verzehrenden Feuer auszusetzen.
Diese wenige verlangt danach, in SEIN Bild verwandelt zu werden.
2.
Korinther 3, 18
Diese richten ihr Angesicht auf
das Allerheiligste. Je näher sie kommen, desto stärker beginnt die
Lichtstrahlung der Heiligkeit Gottes ihr Leben zu durchdringen, jede
unnütze Rebe abschneidend und Seele und Leib trennend.
Das verzehrende Feuer Gottes wird sie völlig entblößen. Das Feuer
wird unsere menschliche Vorstellungskraft bei weitem übersteigen,
und sie werden anfangen auf einer anderen Bewusstseinsebene zu
leben, sie hören auf, wie gewöhnliche Menschen zu funktionieren.
Wenn ihre Fähigkeiten zusammenbrechen werden, werden sie erleben,
was es heißt, durch den Geist zu leben.
Diese Männer und Frauen sind von Gott verzehrt worden. Was wird das
Ziel dieses Prozesses sein?
Sie erreichen eine Stellung absoluter Ruhe und völligen Friedens.
Hebräer
4, 9-12
Auch diese Dreiteilung wollen
wir komprimiert darstellen:
Alter Tempel Gemeinde Größe
geistl. Rang
Volk
Gottes errettet viele
heilig(geheiligt)
Leviten wiedergeboren weniger heiliger(erneuert)
Priester verwandelt sehr wenige am
heiligsten(Gottes Abbild)
Dieser neue Tempel
Gottes hat die gleiche Struktur wie der alte – mit dem Unterschied:
Seine Steine sind lebendige Menschen.
Es ist ein Tempel, ein Volk, eine Gemeinde – mit drei Fraktionen
Noch ein paar Gedanken zum Vorhof:
In Offenbarung 11, 1-2 wird uns gesagt, dass der Vorhof, 42 Monate
den Nationen übergeben wird, die ihn zertrampeln werden.
Dies wird ein ähnlicher Reinigungsprozess sein, wie derjenige den
Jesus seiner Zeit durchführte. Diesmal sind die Nationen SEINE
Geisel, die er schwingen wird.
Ich möchte dies noch etwas ausführen:
Wir wurden durch das kostbare Blut Jesu errettet. Dieses Blut ist so
mächtig, dass all unsere Schuld der Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft total bedeckt ist. Nichts, absolut nichts, kann da
hinzugefügt werden, wir sind errettet bis in alle Ewigkeit.
Aber leider bedeutet dies nicht, dass wir dieses kostbare Vorrecht
in der rechten Weise nutzen. Die Mehrheit der Gläubigen liebt es,
sich im Vorhof aufzuhalten – sie wollen ewige Errettung und die
Vergnügen der Welt.
Im Vorhof kannst Du dies tun. Es schmerzt das Herz Gottes, aber ER
wird SEIN Wort nicht rückgängig machen.
Aber genau wie wir unsere ungehorsamen Kinder strafen, wird auch
Gott den Vorhof reinigen, der zu einer Mörderhöhle geworden ist. Der
alte Tempel wurde durch die Nationen zerstört, weil Israel nicht
umkehrte und Buße tat, und so ist auch das Zertreten des Vorhofes in
der Offenbarung zu verstehen.
Die, welche sich weigerten ihr Leben um Jesu Willen niederzulegen,
und ein einfaches Leben vorzogen, werden die Wut eines schrecklichen
Feindes erleben müssen.
Auch Paulus sagt das gleiche: … er wir Schaden erleiden, aber in der
Ewigkeit ist er errettet.
1.
Korinther 3, 10-16
Als Gott mich zu diesem Punkt
gebracht hatte, zeigte ER mir Offenbarung 12. Und mit dem bis jetzt
gelernten, war alles auf einmal sternenklar. In dieser Schriftstelle
liegt alles, was wir zum Verständnis brauchen. Ja, auch hier ist
eine Dreiteilung zu erkennen, und diese wollen wir jetzt genau
betrachten. Wir erkennen folgende drei Charaktere:
Das Weib – Das männliche Kind – Der Rest ihres Samens
Jetzt taucht eventuell die Frage auf: „Vielleicht betrifft diese
Vision gar nicht die Gemeinde, sondern Israel, und das männliche
Kind ist Jesus?“
Nun, darauf gibt es eine schnelle Antwort: Kann aus logischen
Gründen nicht sein – warum?
Am Anfang der Offenbarung (Offenbarung 1, 19) wird uns gesagt, dass
diese Offenbarung die Gegenwart und Zukunft betrifft,
und nicht die Vergangenheit. Da die Offenbarung erst einige
Jahrzehnte nach Jesu Tod gegeben wurde, kann ER nicht, das unter
Schmerzen geborene, männliche Kind sein.
Außerdem redet ER selbst, verherrlicht und auf dem
Throne Gottes sitzend, zu Johannes.
Als nächstes Argument: ER wurde nicht
direkt nach SEINER Geburt entrückt - ER lebte ca. 33 Jahre auf dieser
Erde, starb, auferstand und ist erst dann entrückt worden.
Es ist klar, dass dieses Bild für etwas anderes stehen muss. Wir
wollen mit der Frau anfangen.
Das Weib
Im Alten Testament benutzte Gott oft das Sinnbild einer Frau für
Israel, als Gottes Volk.
Das Bild der Frau in Offenbarung 12 steht für Gottes Volk des Neuen
Bundes, SEINE Gemeinde. Ein Volk, abgesondert von der Welt, unter
dem Motto: Heilig dem HERRN!
Diese Frau ist mit der Sonne bekleidet. Dies symbolisiert, dass sie
mit Jesus bekleidet ist.
Galater
3, 27 / Römer 13, 14 / Matthäus 13, 43
Der Mond unter ihren Füßen steht
als Symbol der Autorität über Satan. Seinen Fuß auf den Kopf eines
anderen zusetzen, war ein gängiges Siegerritual dieser Zeit. Ein
Zeichen völliger Überlegenheit.
Römer 16,
20
Die Krone mit den zwölf Sternen
ist ein Symbol für die zwölf Jünger Jesu. Wieder finden wir eine
offensichtliche Parallele zu Israel: Das Volk Israel entstand aus
den zwölf Söhnen Jakobs, und die Fundamente der Gemeinde gründen in
den zwölf Jüngern Jesu. Sie werden wie die Sterne strahlen, für
immer.
Siehe
Daniel 12, 3
Diese Frau, die Gemeinde Jesu,
wird in der Wüste zubereitet werden. Dort wird sie vor dem Feinde
beschützt werden. Nichts wird ihr mehr bleiben als ihr Erretter, und
diese totale Abhängigkeit von IHM wird sie reinigen und läutern. 42
Monate Wüstenzeit werden sie in die wunderschöne Braut Christi
verwandeln.
Doch bevor sie in die Wüste kommen wird, gibt sie einem männlichen
Kind (Erstgeborener) das Leben. Das Attribut „männlich“ ist
unheimlich wichtig, denn es bedeutet, dass dieses Kind nicht die
Braut Christi ist.
In der biblischen Symbolsprache wird „männlich“ nur im Zusammenhang
mit Gott und Christus gebraucht – und den 144.000 Versiegelten in
Offenbarung 14, 1-5.
Das männliche Kind
Dies ist ein Symbol für die „Verwandelten“ – sie wurden in das Bild
Gottes umgewandelt und dieser Prozess veränderte ihre menschliches
Attribut „weiblich“ in das göttliche Attribut „männlich“.
Diese Leute haben ihre Identität in Gott verloren!
Diese Menschen werden alles, was eine menschliche Existenz ausmacht,
verlieren – und ihren menschlichen Ursprung verlieren.
Wegen der Veränderung in ihrem Leben, werden sie von niemand
verstanden werden. Sie sind auf eine Weise isoliert, wie ich es
nicht beschreiben kann.
Die Gemeinde Christi wird eine Frucht gebären, eine
Erstgeburtsfrucht, Menschen, die in das Ebenbild Gottes verwandelt
wurden. Dieser Umwandlungsprozess geht mit großen Schmerzen einher,
denn das Wort Gottes sagt, dass jeder sterben muss, der Gott sieht.
Das bedeutet, wenn ich in Gottes Ebenbild verwandelt bin, ich
gestorben sein muss, denn niemand kann leben, der Gott sieht.
Das sind die großen Geburtsschmerzen des Weibes – der
Sterbensprozess des eigenen Lebens. Die Gemeinde wird sich unter den
Geburtswehen winden, aber sie wird Menschen das Leben geben, einer
heiligen Priesternation.
Ja, lesen wir noch mal Offenbarung 14, 1-5. Was haben diese 144.000
eingraviert auf ihren Stirnen? Den Namen Jesu und des Vaters!
Was trugen die Priester des Alten Bundes auf ihren Stirnen? HEILIG
DEM HERRN.
Erkennen wir die wunderbare Harmonie dieser Schule Gottes? Ja, im
Beachten der Dreiteilung liegt der Schlüssel zu fundamentaler
Erkenntnis.
Diese 144.000 sind das Priestergeschlecht des Neuen Testamentes. Es
gibt zweimal 144.000 in der Offenbarung. Die ersten sind die
Erstgeburt, die Erstfrüchte, Israels – 12 mal 12.000 aus jedem
Stamme Israels 12.000 (Offenbarung 7). In Offenbarung 14 sind es die
144.000aus allen Nationen, die Erstfrucht (das erstgeborene Kind!)
der Gemeinde, ein Priestertum des Neuen Bundes. Die ganze Schöpfung
wartet auf diese Offenbarung der Söhne Gottes.
Wenn der Transformationsprozess dieser Auserwählten Gottes vollendet
sein wird, werden sie entrückt werden. In der Offenbarung geschieht
dies zur Zeit der siebten Posaune (die letzte von sieben). Paulus
bestätigt dies in 1. Korinther 15, 51-52, bei ihm ist es die letzte
Posaune.
Der Rest ihres Samens
Der Rest ihres Samens, der die Gebote Gottes hält, sind die
„Vorhof-Gläubigen“. So wie wir in Offenbarung 11 gelesen haben, dass
die Nationen den Vorhof zertreten werden, so hören wir in
Offenbarung 12 das es Satan ist, der sich in rasendem Zorn über
diese Gläubigen hermachen wird.
Wir wollen zum Schluss das Ganze noch einmal zusammenfassen:
Heiligtum – Die Wiedergeborenen – Das Weib
Sie werden nicht entrückt
werden! Sie haben einen Platz in der Wüste, wo sie von Gott
beschützt und ernährt werden. Dort in der Wüste werden sie
vollendet, gereinigt und zubereitet als perfekte Braut Christi.
Allerheiligstes – Die
Umgewandelten – Das männliche Kind
Sobald der letzte vollendet
ist, findet die Entrückung dieser Heiligen statt. Sind sie schon
vor diesem Zeitpunkt verstorben, werden sie zusammen mit den
Lebenden entrückt werden. Für das Weib das Zeichen, das die
Wüstenzeit bevor steht.
Vorhof – Die Geretteten – Der
Rest ihres Samens
Ihnen wir der wilde Zorn
Satans entgegenschlagen. Die meisten werden getötet werden, oder
des Hungers sterben, wenn sie das Zeichen des Tieres ablehnen.
Aber auch sie haben eine Hoffnung: Wenn sie ihr Leben nicht
lieben, bereit sind für Christus zu sterben, werden sie mit IHM
regieren.
Wer Ohren zum Hören hat, höre!
Wer Augen zum Sehen hat, sehe!
AMEN
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