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Englische Version


Leben & Ewigkeit
Markus Piercy-Reins
















Was geschieht nach dem Tod? Diese Frage bewegt viele Menschen und es werden uns heute so einige Spekulationen und Theorien angeboten. Da gibt es das Fegefeuer des Katholizismus… und die verlockenden Versprechungen der Allversöhnung, die verspricht, dass am Ende alle im Himmel sein werden. Was sollen wir nun glauben?

Eigentlich lässt sich diese Frage ganz einfach beantworten, nur menschliche Spekulationen, Überlegungen und Wunschdenken bringen uns nicht weiter. Die Quelle sollte niemand anderes, als Gott selbst sein. Wir benötigen fundamentales Verstehen über die „Dimension Gottes“ und danach ist alles klar… und dies ohne einen Zweifel!

Alles ist schlüssig, logisch und gegründet auf das, was Gottes Wort uns sagt… einfach wie 1+1=2… ein Kind kann es verstehen! Es ist so einfach!

Lasst uns mit Melchisedek/Jesus anfangen, wie wir es in Hebräer lesen:

Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit. – Hebr. 7, 3

Ich habe die wichtigen Aussagen hervorgehoben um zu zeigen:
Jesus (der Sohn Gottes) hat keinen Anfang
Jesus (der Sohn Gottes) hat kein Ende

Wenn etwas/jemand ohne Anfang und Ende ist, gebrauchen wir das Wort ewig um diese Eigenschaft zu beschreiben.

Obwohl Jesus hier auf Erden geboren wurde, existierte Er vorher in der Dimension Gottes, so wie Johannes es uns sagt:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Dieses (im Englischen steht hier das männliche „er“)war im Anfang bei Gott.
Alles wurde durch dasselbe (engl. „ihn“), und ohne dasselbe (engl. „ihn“) wurde auch nicht eines, das geworden ist… Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. – Jo. 1, 1-3+14
Auch hier können wir wichtige Erkenntnis über Gott und Jesus gewinnen:
Wir lernen, dass Jesus das WORT GOTTES ist, durch das alles erschaffen wurde
Wir lernen, das Jesus (das Wort) Gott selbst war
Wir lernen, dass, obwohl Er schon vorher existierte, Er Fleisch wurde - als Person die wir als Yeshua/Jesus kennen

Darum sagt Jesus völlig berechtigt: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ (Jo. 14, 9)

Und nun kommt der einzig logische Schluss:
Wenn Jesus ohne Anfang und ohne Ende ist (ewig)… und Er, als Wort Gottes, mit Gott eins ist… dann muss Gott auch ewig sein!

Lasst uns mal sehen, ob wir diesen Schluss mit den Aussagen der Schrift belegen können!

Im Alten Testament finden wir ziemlich oft die Aussage „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (z.B. in Ps. 41, 14). Im Hebräischen wird hier das Wort OLAM gebraucht und Strong’s Ex. Concordance gibt uns folgende Definition:

`owlam
o-lawm' or lolam {o-lawm'}; from 5956; properly, concealed, i.e. the vanishing point; generally, time out of mind (past or future), i.e. (practically) eternity; frequentatively, adverbial (especially with prepositional prefix) always:
alway(-s), ancient (time), any more, continuance, eternal, (for, (n-))ever(-lasting, -more, of old), lasting, long (time), (of) old (time), perpetual, at any time, (beginning of the) world (+ without end).

Und darum ist es kein Wunder, das wir in Ps. 90, 2 das Wort olam finden, mit dem Gott beschrieben wird:

Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Hier haben wir es! Gott ist ohne Anfang… und Gott ist ohne Ende. Gott ist ewig!

Doch wir können noch mehr Hinweise finden:

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. – Jak. 1, 17

Und Mal. 3, 6:
Denn ich, der Herr, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen.

Hier lernen wir über Gottes Dimension, dass Er nicht nur ewig ist… Er verändert sich auch nicht!
Veränderung ist eng mit unserer momentanen Dimension der Vergänglichkeit verbunden. Alles was uns bekannt ist – uns selbst eingeschlossen – ist beständiger Veränderung unterworfen. Wir sind in einer Dimension gebunden, die uns Veränderung aufzwingt – ob wir dies nun mögen, oder nicht!

Jedoch nicht so Gott! Obwohl Gott die Zeit erschuf – Zeit und Veränderung sind untrennbare Zwillinge – ist Er in Seiner Dimension nichts unterordnet.

Was haben wir bis jetzt gelernt?
Zuerst, Gott ist ohne Anfang und Ende und somit ist Er ewig.
Zweitens, diese ewige Dimension hat eine wichtige Eigenschaft: Veränderung und Vergänglichkeit existiert in ihr nicht! Für immer ist Er gleich:

Du, o Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk deiner Hände.
Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle werden veralten wie ein Kleid,
und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie sollen ausgewechselt werden. Du aber bleibst derselbe, und deine Jahre nehmen kein Ende. – Hebr. 1, 10-12

OK, wir haben den ersten wichtige Schritt gemacht und wichtige Wahrheiten über Gott gewonnen! Gott ist – im Gegensatz zu allem was wir wahrnehmen – zeitlos und unveränderlich!

Doch nicht nur das, Er sagt sogar, dass Er das, was Er spricht nicht verändern wird:

Ich werde meinen Bund nicht entweihen und nicht ändern, was hervorgegangen ist aus meinen Lippen. – Ps 89, 35

Weißt du, was das bedeutet? Richtig, du kannst dich auf alle gesprochenen Worte Gottes, als ewig unveränderliche Tatsachen verlassen!!!
Jedes Wort was Gott – und Jesus – sprach wird sich nie ändern! In alle Ewigkeit werden sie Vollmacht und Gültigkeit besitzen, obwohl sie vor tausenden von Jahren gesprochen wurden!
Und darum spricht Jesus heute, wie Er damals sprach – ja, auch in tausend Jahren wird Er sagen:

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht (engl. niemals) vergehen. – Matt. 24, 35

Du kannst also den Gedanken vergessen, dass Gott es sich anders überlegen könnte… so wie wir es, in unserer vergänglichen, sich schnell verändernden Dimension, so gerne tun :-)!

Als Gott die Himmel (Universum) und die Erde erschuf, machte Er etwas, was du und ich aus unserm Denken nicht ausklammern können: ZEIT!
Zeit ist eine Schöpfung Gottes und ist an unsere Existenzebene hier auf dieser Erde gebunden, aber diese Bindung wird gelöst, in dem Moment, wo wir diese Dimension Erde (Existenzebene) nach dem Tod verlassen.

Jeden wahren Gläubigen an Gott erwartet danach eine unfassbare Dimension. Lasst uns lesen:

Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. – 1. Joh. 3, 2

Wow! Hast du verstanden, was du gerade gelesen hast? Richtig, wir werden wie Gott sein!

Paulus sagt das Gleiche in Rö. 6, 5:

Denn wenn wir mit ihm einsgemacht und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein.

Wir haben – basiert auf Aussagen des Wortes Gottes – erkannt, das Gott/Jesus ohne Anfang und ohne Ende sind. Was bedeutet dies nun für uns?
Obwohl wir zweifelsohne einen Anfang haben, wird jeder, der mit Jesus in Seinem Tod eins geworden ist, auch mit Ihm in der Auferstehung eins sein!
Ihm „gleich“ sein, so drückte es Johannes aus, bedeutet, dass wir, genau wie Er, ewig - und wichtig, ohne Veränderung – leben werden!
So wie es auf Gott zutrifft, wird es keine Veränderung und Vergänglichkeit mehr geben, sobald wir diese Erde verlassen haben.

Habe ich hier irgendein mystisches BlaBla geschrieben? Nein, ganz einfache und logische Schlussfolgerung! So wie 1+1=2 ist, so bedeutet alles, was wir gelesen haben: Die mit Christus begraben wurden… werden ewig und unveränderlich weiterleben!

Doch was geschieht mit allen anderen? Was geschieht mit denen, die nicht mit Christus begraben wurden? Gibt es auch Informationen über sie?

Ja, die gibt es! Information aus erster Hand aus bestmöglicher Quelle! Eine Quelle die niemals Seinen Sinn ändert, immer verlässlich ist, da Er DIE WAHRHEIT ist und Worte spricht, die ewig bestand haben – JESUS!

Einmal kamen die Pharisäer, um Jesus mit ihren lächerlich kleinen Worten – die sie clever in ihren begrenzten Köpfen zusammengereimt hatten – zu fangen. Sie wollten wissen, was mit Verheirateten nach dem Tode geschieht… und hier gibt uns Jesus DIE Information, die für jeden Toten gilt. Bedingt durch die Tatsache, dass Er das unveränderliche Wort Gottes ist, ist dies felsenfeste Wahrheit – Seine Worte verändern sich nie:

Denn wenn sie aus den Toten auferstehen, so heiraten sie nicht noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie die Engel, die im Himmel sind. – Mark. 12, 25

Moment mal: Sterben Engel? Nein! Und somit wird jeder Mensch wie sie nach dem Tod nicht sterben… sondern ewig weiterleben!
Logisch? Ja, ein einfacher und logischer Schluss gegründet auf die bestmögliche Quelle: Jesus, das unveränderliche Wort Gottes in alle Ewigkeit!

Richtig, nicht nur diejenigen, die Ihm im Tode gleichgeworden sind, werden ewig leben – diese Tatsache gilt für jeden!

Natürlich, werden sie nicht wie Gott sein, dass ist klar… aber was geschieht mit ihnen?

Der physische Tod hier auf der Erde bedeutet, dass wir eine Person nicht mehr sehen. Nur der Körper bleibt zurück und zerfällt, doch Seele und Geist leben in einer anderen Dimension weiter… und diese Dimension ist unendlich und unveränderlich. Es ist die Dimension der Geisterwelt… und Zeit (so wie wir sie kennen) und Vergänglichkeit gibt es dort nicht. Es ist der Bereich des Königreiches Gottes, so wie wir es im Vaterunser ausdrücken… dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel (Gottes Dimension), so auch auf Erden (Matt. 6, 10).
In der Geisterwelt gibt es nur einen Herrscher und jede Veränderung dort wird nicht durch Zeit und Vergänglichkeit bestimmt. Gott ist der alles umfassende, alles erfüllende, allmächtige, allwissende, unveränderliche Herrscher, der alles unter Seiner Kontrolle hat.

Jesus selbst gibt uns noch weitere Details, so lasst uns Ihm zuhören (bitte, lese den ganzen Abschnitt in Lu. 16, 20-31, weil ich nur die wichtige Aussage bringe):

Abraham aber sprach: Sohn, bedenke, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus gleichermaßen das Böse; nun wird er getröstet, du aber wirst gepeinigt.
Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, so dass die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.

Was können wir hieraus lernen?
Nach dem Tod gibt es zwei Orte wo wir weiterleben werden:
Der erste Ort (dort finden wir Abraham) ist ein wunderbarer Ort der Freude genannt Paradies. (Jesus erwähnt dies am Kreuz – Lu. 23, 43. Lies auch: 2.Kor. 12, 4 / Offb. 2, 7)
Der zweite Ort ist dieser, wo wir den reichen Mann sehen. Es ist ein Ort der Schmerzen und Qual.
Zwischen diesen beiden Orten ist ein unüberwindlicher Graben, der diese Bereiche voneinander trennt, aber trotzdem Kommunikation zulässt.
Im Hebräischen heißt dieser Ort Scheol (das Totenreich). Ja, es gibt zwei Worte die wir im Hebräischen nicht verwechseln sollten, die von den meisten Gläubigen missverstanden werden:
1. Sheol - der Bereich der Toten ohne Errettung
2. Gehenna – diesen Platz nennen wir Hölle und hier brennt das Feuer „für immer und ewig“ (Offb. 20, 10).
In Griechisch, der Sprache des neuen Testaments, finden wir hier das Wort „aion“… und es hat die gleiche Bedeutung wie das hebräische „olam“.

Strong’s:
aion
ahee-ohn'

from the same as 104; properly, an age; by extension, perpetuity (also past); by implication, the world; specially (Jewish) a Messianic period (present or future):
age, course, eternal, (for) ever(-more), (n-)ever, (beginning of the , while the) world (began, without end)

Dieser Ort ist für Satan und seine Engel gemacht, so wie es der Herr Jesus in Matt. 25, 41 sagt:

Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!
(das Wort „ewig“ ist von dem griechischen aionios  übersetzt. Es ist das Adjektiv von aion)

Bist du nun etwas verwirrt? Das ist gar nicht nötig! Du musst nur die verkehrte Idee vergessen, dass jeder, der ohne Jesus stirbt, direkt in der Hölle landet!

Was wir hier „Tod“ nennen, nennt Gott nicht Tod! Als Jesus mit natürlichem Tod konfrontiert wurde, nannte Er es „Schlaf“ (Matt. 9, 24).
Als Adam und Eva gegen Gott sündigten, bedeutete dies ihren Tod… obwohl sie danach noch mehrere hundert Jahre hier auf Erden weiterlebten. Ihr Tod war die Trennung von dem „wahren Leben“ was sie in Gott zuvor hatten.
So, was wir hier Tod nennen, ist Schlaf bei Gott… und was wir hier Leben nennen ist Tod bei Gott!
(Eph. 2, 5 / Kol. 2, 13)
Wahres Leben, so wie Gott es sieht, ist nur möglich, wenn wir mit Ihm verbunden sind. ER IST DAS LEBEN – DER EINZIGE, DER WAHRES LEBEN HAT – und alles getrennt von Ihm ist - Tod! (Jo. 5, 26)

Folgende Wahrheit können wir aus Gottes Wort entnehmen:
Wenn wir in Christus sterben, kommen wir an einen zeitlichen Ort Paradies genannt. Dies ist ein wunderbarer Ort… aber es ist nicht der Himmel!
Wenn wir ohne Christus sterben, kommen wir an den zeitlichen Ort Scheol, oder Totenreich, genannt. Dies ist ein schrecklicher Ort… aber es ist nicht die Hölle!
Zwischen beiden Bereichen ist ein Abgrund, den niemand überwinden kann, doch wird der Schmerz dadurch verstärkt, dass man hinübersehen kann – jedoch ohne Chance jemals dorthin zu gelangen.

OK, ich weiß jetzt genau, welche Frage dir nun unter den Nägeln brennt :-): Aber, was ist jetzt mit Himmel und Hölle?

Nun, wir müssen wieder im Wort Gottes lesen. In Matt. 25, 31 lesen wir, dass Jesus wiederkommen wird und auf Seinem Thron alle Nationen richten wird.
Dies finden wir in Offb. 20, 11-15 bestätigt und hier lesen wir in Vers 13, dass die Toten aus dem Scheol auferstehen werden um gerichtet zu werden (Zweite Auferstehung)… aber was geschieht mit denen, die in Christus gestorben sind?
Sie werden überhaupt nicht gerichtet! Sie sind schon – lange Zeit vorher – vom Paradies auferstanden, wie wir es in den Versen 4-6 lesen! Sie haben schon mit Christus für 1000 Jahre regiert. Die Bibel nennt dies die „Erste Auferstehung“.

Dieses Gericht ist eine sehr delikate und ungemütliche Sache… überhaupt nicht wünschenswert einmal dort zu landen! Jesus, DIE WAHRTHEIT überhaupt, der ALLES über Dich weiß, wird dich richten, nach allem was du getan haben wirst… und Er kennt sogar deine geheimsten Gedanken (Matt. 5, 28)
Ich bin davon überzeugt, dass du gerne diese ungemütliche Aussicht vermeiden möchtest, nachdem du schon deine Zeit im Scheol gelitten hast – habe ich Recht?

Gute Nachricht! Sieh, es gibt wirklich einen einfachen Weg für dich! Gott hat ihn selbst angeboten und Jesus zeigt ihn uns:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. – Jo. 3, 16-18

So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche IN Christus Jesus sind (Rö. 8, 1 Ich empfehle das ganze Kapitel zu lesen!)

Doch wie wir schon gelesen haben, gibt es nach diesem endgültigen Gericht Christi zwei Urteile: Positiv und negativ!

Die an der „Ersten Auferstehung“ teilnehmen, werden in Gottes „Neuen Himmel und Neuer Erde“ weiterleben (den Ort, den Jesus für Seine Nachfolger versprach zu erschaffen – Jo. 14, 2-3)
Zuvor, werden sie, mit Christus, für 1000 Jahre hier auf Erden herrschen, wie wir es in Offb. 20, 6 lesen.

Die in der „Zweiten Auferstehung“ auferstehen, müssen durch das „Schaf-Böcke-Gericht“ Jesu Christi. Die „Schafe“ werden die gleiche Herrlichkeit ererben, wie die, die in der „Ersten Auferstehung“ auferstanden – ABER – die „Böcke“ werden für ewig von dem „Neuen Himmel und Erde“ getrennt sein.

Die Bibel ist hier sehr deutlich und klar (Offb. 21, 27 / Offb. 22, 14+15)!

Wir haben bis jetzt gelernt, dass die Dimension/Existenzebene Gottes zeitlos ist… und, dass diejenigen, die eins mit Gott sind, ewig mit Ihm leben werden – und an den Eigenschaften Seiner Existenzebene teilhaben.
Wir haben auch gelernt, dass diejenigen, die nicht als „Schaf“ im Gericht Christi bestanden haben, dem „Zweiten Tod“ entgegen sehen.
Der „Zweite Tod“ ist eigentlich für den Tod und das Totenreich (Offb. 20, 14) und Satan und seine Engel (Matt. 25, 41) bestimmt… doch nicht alleine für sie… in Offb. 21, 8 lesen wir, dass auch die „Böcke“ dort enden werden!
In Offb. 2, 11 werden Gläubige informiert, dass nur ÜBERWINDER dem „Zweiten Tod“ entkommen werden!

Dieser „Zweite Tod“ ist ewig! Dies muss so sein, weil die Dimension/Existenzebene Gottes (die Geisterwelt) ohne Zeit… ohne Veränderung… ohne Anfang… und ohne Ende ist!

Dies ist die ernsthafte Realität, welche das Wort Gottes uns zeigt… und alle anderen Gedanken – basierend auf Wunschdenken und selektiver Wahrnehmung – werden sich am Ende als Irrtum erweisen.

Solange wir hier auf Erden sind, erlaubt die Dimension unserer Existenz Veränderung. Hier können wir Gott, mit Allem was in uns ist, suchen… und somit den Verlauf unserer Zukunft in der Dimension Gottes verändern, indem wir an Jesus Christus glauben.
Jedoch, bedingt durch die gegebenen, unveränderlichen Eigenschaften der Dimension, in die wir, nach unserem Tode, eintreten, wird Veränderung nicht mehr möglich sein, nachdem wir unsern letzten Atemzug getan haben.
Das hat überhaupt nichts mit Angstmacherei zu tun… dies ist die nackte Realität, die uns alle erwartet… die unerschütterlichen Fakten, die Gottes Dimension bestimmen.

Obwohl wir, blind in unserer gegenwärtigen Begrenzung für Gottes Realität, überhaupt keine Ahnung davon haben, was auf uns zukommt, hat Gott - in Seiner Liebe zu uns – offenbart, was uns alle erwartet.
Weil Gott eben weiß, worauf wir alle unausweichlich zusteuern – den Tod – informiert uns Seine Liebe, damit wir unsere Zeit hier auf Erden weise nutzen und Seinen ausgestreckten Arm der ewigen Errettung, den Er uns in Jesus Christus anbietet, ergreifen.

Nein, das hat überhaupt nichts mit „Angst machen“ zu tun! Eher ist es Gnade und Liebe, die uns so wichtige Informationen gibt, um unsere gegenwärtige Dimension (Veränderung ermöglicht!) zu nutzen, um unser zukünftigen Status zu verändern, um, statt im Scheol und vielleicht später als „Bock“ endend, schon heute ein „Schaf“ der Herde des Guten Hirten zu werden!
Mit der Aussicht, dass zuerst das Paradies kommt, bevor wir, ohne Ende, in dem „Neuen Himmel und Erde“ leben, den Er für alle gemacht hat, die im Buch des Lebens, vor der Grundlegung der Welt, geschrieben sind (Offb. 17, 8).

Wie er uns in ihm (Jesus) auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe.
Er hat uns vorherbestimmt zur Sohnschaft für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens,
zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten. (engl. Üs.: freely given us in the One He loves)
in ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade,
die er uns überströmend widerfahren ließ in aller Weisheit und Einsicht. – Eph. 1, 4-8

Es gibt eine unveränderliche Tatsache, auf die jeder Mensch zusteuert:

Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht. – Hebr. 9, 27

Aber das braucht nicht so zu sein! Höre auf Jesus:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie hören, werden leben. (hier bezieht sich Jesus auf die „Erste Auferstehung“)
Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn verliehen, das Leben in sich selbst zu haben.
Und er hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist.
Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, (hier bezieht Er sich auf die „Zweite Auferstehung" und Sein Gericht)
und sie werden hervorgehen: die das Gute (Schafe) getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse (Böcke) getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.
Ich kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat. – Jo. 5, 24-30

So, bitte, wirf all das Verkehrte weg, was du als „Wahrheit“ geschluckt hast! Nimm dir Zeit und lese die präsentierten Fakten und einfache Logik hier in Ruhe noch einmal durch.
Vergiss auch die verschiedenen Lehren/Theorien, die du gehört hast und beginne selbst über die Dimension nachzudenken, in die du, nach dem Tod, eintreten wirst. Bitte Jesus, dir Seine Wahrheit zu zeigen.

Alles wird für dich klar sein… so einfach, wie 1+1=2!


Werde ein Überwinder! Die Herrlichkeit Gottes erwartet dich!


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